Anfragen an den Gemeindevorstand

Anfragen der UWG-Fraktion vom 04./07.09.2016

Wohnungen für Flüchtlinge

gemäß den entsprechenden Mitteilungen vom 02. Juni 2016 sind derzeit Flüchtlinge in folgenden Wohnungen untergebracht bzw. die Unterbringung geplant:

  • Stockstädter Straße 9 (3 Personen)
  • Hauptstraße 27 (6 Personen geplant)
  • Kirchgasse 6 (6 + 4 Personen)
  • Babenhäuser Straße (6 Personen)
  • Wohnung im Gewerbegebiet Zellhausen (15 Personen geplant)

Wir haben dazu folgende Fragen:

  • Handelt es sich dabei um Liegenschaften im Besitz der Gemeinde ?
  • Wenn nein, wann wurden die Mietverträge geschlossen, wie lange noch ist die Laufzeit ?
  • Wie groß sind die Unterkünfte ?
  • Wieviel Personen können dort unter Berücksichtigung der Richtlinien der Gemeinde Mainhausen maximal untergebracht werden?
  • Welche monatlichen Kosten fallen für diese Unterkünfte an, aufgeschlüsselt nach
  • Miete bzw. Selbstkosten (Kapitalkosten, Abschreibung etc.)

Antwort:

Frage 1:

Generell sind alle Wohnungen im Besitz der Gemeinde, durch den geschlossenen Mietvertrag.

Die Gebäude Babenhäuser Straße 95 und 97 gehören seit Jahrzehnten der Gemeinde. Die anderen Gebäude/Wohnungen sind angemietet. Der Mietvertrag für die Wohnung im Gewerbegebiet Zellhausen ist nicht zustande gekommen.

Frage 2:

  Geschlossen am: Laufzeit
Stockstädter Straße 9 01.09.2015 2 Jahre (verlängert sich dann um 1 Jahr)
Hauptstraße 27 31.03.2015 31.03.2020
Kirchgasse 6 01.04.2016 5 Jahre

Frage 3:

  Größe
Stockstädter Straße 9   74 qm
Hauptstraße 27   98 qm
Kirchgasse 6 183,19 qm
Babenhäuser Str. 97   93 qm

Frage 4:

Die aufgeführten Wohnungen sind z. Zt.  voll ausgelastet.

Frage 5:

  Miete Nebenkosten
Stockstädter Straße 9    650,00 € 150,00 €
Hauptstraße 27    640,00 € 200,00 €
Kirchgasse 6 1.245,70 € 350,00 €
Babenhäuser Str. 97   350,0 €

Frage 5a:

Die jährliche Abschreibung für das gesamte Gebäude Babenhäuser Straße 95 und Babenhäuser Straße 97 beträgt jeweils 921,-- Euro. Eine Aufteilung auf einzelne Wohnungen erfolgt nicht. Für die gemeindeeigenen Wohnungen werden keine Kapitalkosten ermittelt.