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Umsatzsteueranteil der Gemeinde sinkt deutlich

Im Rahmen einer kommunalen Finanzreform wurde vor einigen Jahren eine Beteiligung der Städte und Gemeinden am Umsatzsteueraufkommen des Landes eingeführt. Mit dieser Beteiligung sollte eine stetige Sicherung der kommunalen Finanzkraft erreicht werden, da die Kommunen in der Vergangenheit weitgehend von dem stark schwankenden Gewerbesteueraufkommen abhängig waren und dadurch die Haushaltsplanungen erheblich erschwert wurden. Der Anteil  der einzelnen Kommune am Umsatzsteueraufkommen des Landes wird alle 3 Jahre festgesetzt. In die Berechnung  werden dabei auch die Umsatzzahlen der örtlichen Betriebe mit einbezogen.

 

Wenig erfreut war daher Bürgermeisterin Disser über die neuesten Zahlen. Anstatt bisher 417.345,-- Euro erhält Mainhausen nur noch 390.583,-- Euro. Der Anteil der Gemeinde sinkt somit in den Jahren 2012 bis 2014 gegenüber dem bisherigen Aufkommen jährlich um 26.762,-- Euro. „Bis in 3 Jahren wieder neue Anteile festgelegt werden, muss die Gemeinde Mainhausen somit einen Einnahmeausfall von über 80.000,-- Euro verkraften“, stellt die Verwaltungschefin fest.

 

Die Minderung des Umsatzsteueraufkommens ist durch den Wegzug von Betrieben bedingt. Die Firma manroland beispielsweise hat ihre Produktion ein Mainflingen eingestellt. Neben dem Verlust von Arbeitsplätzen sind nun auch sinkende Steuereinnahmen festzustellen. Umso notwendiger ist es daher, dass auf dem bisherigen Gelände bzw. auf anderen geeigneten Flächen neue Betriebe angesiedelt werden.