Soziales Netzwerk Mainhausen

Das Soziale Netzwerk Mainhausen besteht aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen und Kirchengemeinden, die sich für Flüchtlinge und deren Integration in Mainhausen einsetzen. Dabei arbeitet es mit der Beratung durch die Caritas und die Gemeinde Mainhausen zusammen. Es wurde gegründet, nachdem seit April 2014 auch der Gemeinde Mainhausen vermehrt Flüchtlinge zugewiesen wurden.

Zurzeit leben in Mainhausen über 70 Flüchtlinge, viele davon kommen aus Eritrea, einige aus Äthiopien, Pakistan, Syrien und Algerien. Im nächsten Jahr werden die Flüchtlingszahlen weiter steigen.

Neben den nötigen Behördengängen und Arztbesuchen sowie der Unterbringung und Orientierung im Ort organisiert das Soziale Netzwerk die Teilnahme an Sprachkursen und bietet selber ehrenamtliche Deutschkurse in Zellhausen an. Inzwischen sprechen viele Flüchtlinge schon ganz gut Deutsch.

Trotz aller Schwierigkeiten, die auch die Unsicherheiten möglicher Abschiebungen betreffen, bemüht sich das Netzwerk gute Nachbarschaftsbeziehungen und Freundschaften in unserer Region aufzubauen. Dies geschieht durch gemeinsame Sport- und Vereinsaktivitäten (Fußball) ebenso wie bei kleinen Konzerten und Festen, die Begegnungen mit der Bevölkerung erleichtern. Es tut gut zu sehen, dass nach allen schrecklichen Erfahrungen und dem auf ihnen lastenden Druck die Menschen gern einen halben Tag in einer Kindertagesstätte mithelfen oder ausgelassen spielen, singen und tanzen können. Das Soziale Netzwerk Mainhausen lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu Begegnungen und zum Mitmachen ein, denn nur diese Kontakte können die seelischen Wunden von Bürgerkrieg und Flucht heilen lassen und letztlich auch zu einem Bleiberecht in Deutschland führen. Hilfe bei Behördengängen und Arztbesuchen, aber auch praktische Angebote sind willkommen.

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