Presse Soziales Netzwerk

„Integrationslotsen“ mit Migrationshintergrund gesucht:

Caritas startet neues Projekt zur Unterstützung von Flüchtlingen in Seligenstadt, Rodgau und Mainhausen

Caritas startet neues Projekt zur Flüchtlingshilfe im Ostkreis Offenbach – Ausbildung von Integrationslotsen – Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund gesucht – Kooperation mit den Städten Seligenstadt, Rodgau und der Gemeinde Mainhausen

Seligenstadt/Rodgau/Mainhausen. Mit der Ausbildung ehrenamtlicher „Integrationslotsen“ in Kooperation mit den Städten Seligenstadt, Rodgau und der Gemeinde Mainhausen möchte der Caritasverband seine Flüchtlingsarbeit im Ostkreis Offenbach weiter ausbauen. Die Integrationslotsen werden Geflüchtete dabei unterstützen, sich in ihren Städten schneller zurechtzufinden, Kontakte zu knüpfen und heimisch zu werden. Vor allem neuzugewanderten Familien sollen sie mit Rat und Tat zur Seite stehen; etwa bei alltäglichen Fragen zu Kinder-garten, Schule, Bildungsangeboten, Gesundheit und Freizeitaktivitäten.

„Freitagstreff“ fördert Flüchtlinge

Im Rahmen des diesjährigen Gewerbeneujahrsempfang des Gewerbeverein Mainhausen, erfolgte wieder die Auslobung eines örtlichen Vereins durch eine finanzielle Unterstützung. In diesem Jahr, es ist die sechste Auslobung, wurde der „Freitagstreff“ des Sozialen Netzwerk Mainhausen geehrt. Derzeit werden in Mainhausen 110 Flüchtlinge betreut und seit einem Jahr gibt es die Einrichtung des „Freitagstreff“ des Netzwerk im Alten Rathaus Zellhausen.

15. Internationales Begegnungscafè

Es ist wieder so weit: Das nächste Internationale Begegnungscafé öffnet seine Türen für interessierte Besucher. Am

Samstag, dem 18. März, von 15 - 17.30 Uhr
im Evangelischen Gemeindezentrum, Jahnstraße 24, Seligenstadt.

Bustour „Job to go“

Eine informative Rundtour durch Firmen in Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg veranstaltet der AK Willkommen in Kooperation mit Pro Arbeit am

Freitag, 17. März von 14 bis 18 Uhr.

Ehrenamtliche Deutschkurse in Mainhausen

Schon lange sind sie, als ehrenamtliche Deutschhelfer in Mainhausen, aktiv- eine Gruppe von freiwilligen Helfern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Flüchtlinge beim Deutschlernen zu unterstützen.

Bustour „Job to go“

Unter dem Motto „Job to go“ soll es am 17. März 2017 in Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg einen Tag des offenen Betriebstors für alle an Ausbildung und Arbeit interessierten Schüler und Geflüchtete geben. Das haben in einem Treffen am 29. November 2016 Vertreter von Pro Arbeit des Kreises Offenbach mit den ehrenamtlichen Helfern für Geflüchtete aus den drei Kommunen beschlossen.

Busse sollen die Interessenten im „Hop-on-hop-off“ Transport von Unternehmen zu Unternehmen bringen. In den Firmen sollen Führungen und Informationsgespräche angeboten werden. Das Ganze soll an dem Freitagnachmittag in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr stattfinden. Im Anschluss werden die Teilnehmer zu einer gemeinsamen „After-Work-Party“ eingeladen. Die Mitarbeiter von Pro Arbeit des Kreises Offenbach haben damit begonnen, Firmen und Schulen in Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg für die Aktion zu gewinnen. Der Arbeitskreis „Willkommen in Seligenstadt“ hat sich bereit erklärt, die Abschlussparty zu organisieren. Ab Januar 2017 wird intensiv für die Teilnahme an der Veranstaltung geworben werden.

Lieb gewordene Traditionen soll man pflegen

Das Soziale Netzwerk zum 3.Mal beim Weihnachtsmarkt in Zellhausen

Es ist fast schon eine liebgewordene Tradition geworden, dass das Soziale Netzwerk am letzten Adventswochenende mit einem Stand am Zellhäuser Weihnachtsmarkt vertreten ist.

„Gemeinsam feiern und kulinarische Köstlichkeiten genießen verbindet- auch über die Kulturen“, erklärt Ruth Disser, Bürgermeisterin und Netzwerksprecherin, „und so ist es den ehrenamtlichen Helfern gemeinsam mit den Flüchtlingen immer wieder eine große Freude, am Weihnachtsmarkt allerlei Köstlichkeiten aus den Heimatländern der Menschen, die zu uns gekommen sind und hier zum Teil schon eine ganze Weile leben, anzubieten“.

Mainhäuser Unternehmen sehr aktiv

Unterstützung der Flüchtlinge und Förderung der Integration

Aus dem Kreis der drei Flüchtlinge, betreut durch das Soziale Netzwerk, die im Sommer ihren Hauptschulabschluss absolvierten, hat sich einer der Absolventen für den Realschulabschluss als Weiterbildungsmaßnahme entschieden.

Im schulischen Alltag fiel der junge Flüchtling durch seine Kenntnisse der Klassenlehrerin auf, und hier wurden Ihm die Möglichkeiten einer Weiterbildung dargestellt. Ziel sollte sein, nahtlos die Schule weiter zu besuchen, um so den Abschluss der „mittleren Reife“ zu erlangen. Dieser Abschluss war allerdings mit Kosten, in der Summe ca. € 2500, zur Realisierung dieser Weiterbildungsmaßnahme verbunden. Da schulische Weiterführung durch eine entsprechende Anmeldung und Kostenbereitstellung bis Ende August fällig war, reichte die Zeit nicht mehr um entsprechende Sponsoren für dieses Projekt zu suchen.

Nicht nur Glühwein

Flüchtling auf dem Weihnachtsmarkt

Unter hoffentlich winterlichem Bilderbuchwetter findet am Wochenende vom 17. und 18. Dezember um den Platz der Wendelinuskirche wieder der beliebte Zellhäuser Weihnachtmarkt statt. Die stimmungsvoll dekorierten Buden und verlockende Gerüche laden immer wieder viele Bürger zu einem Besuch ein. Neben kulinarischen Angeboten und Kunsthandwerk ist auch das Soziale Netzwerk Mainhausen mit seinen betreuten Flüchtlingen schon fester Bestandteil des Weihnachtsmarktes. Bereits zum dritten Mal mit dabei, ziehen sie immer aufgrund der angebotenen exotischen Speisen viele Besucher an den Stand. Neben den Speisen werden auch kleine selbstgefertigte handwerkliche Artikel angeboten.

Schulen sind Bildungsorte für Integration

Drei Flüchtlinge absolvierten Hauptschulabschluss

Es ist feststellbar, dass die euphorische Willkommenskultur für Flüchtlinge allmählich ihren Stellenwert verliert und mehr die sachliche Orientierung Vorrang hat. Dies hat damit zu tun, dass heute eine vielfältige Anzahl von Organisationen in sehr unterschiedlichen Arten, sich sachlich mit auf Flüchtlinge ausgerichtete Probleme beschäftigen und Erfolge nachweisen können. „Integrationsarbeit kann nur gelingen, wenn Flüchtlinge heute gezielt Deutschkenntnisse erwerben und fehlende schulische Grundkenntnisse nachgeholt werden können“, stellt Ruth Disser, Bürgermeisterin und Sprecherin des Sozialen Netzwerk Mainhausen, immer wieder fest. Für den Erwerb dieser Kenntnisse bedarf in es weiten Teilen eben auch das Engagement von Sozialen Netzwerken und Firmensponsoren.