Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Rückgang der Straftaten in Seligenstadt – Ostkreis mit positiver Entwicklung bei der Aufklärung
Am Freitag, 24. April, ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2025 für den Ostkreis vorgestellt worden. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung der registrierten Straftaten sowie die Frage, wie die Aufklärungsarbeit in den Ostkreis-Kommunen Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen weiter gestärkt werden kann.
Erster Polizeihauptkommissar Thomas Eck, Leiter der Polizeistation Seligenstadt, hatte gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Corinna Vogel und Schutzfrau vor Ort Lisa Spitz zum Pressegespräch in die Giselastraße geladen. Anwesend waren zudem die Bürgermeister Dr. Daniell Bastian (Seligenstadt), Christian Spahn (Hainburg) und Frank Simon (Mainhausen) sowie Seligenstadts Erster Stadtrat Oliver Steidl und Hainburgs Erster Beigeordneter Lukas Buhl.
Mit Blick auf den Ostkreis wertet die örtliche Polizei trotz unterschiedlicher Einzelent-wicklungen insgesamt positive Ergebnisse aus. Besonders die Einhardstadt sticht dabei hervor: Hier sind die Kriminalitätszahlen gesunken, während die Aufklärungsquote deutlich gestiegen ist. Gleich zu Beginn der Präsentation betonte Eck: „Die PKS zeigt für die Ostkreiskommunen insgesamt eine positive Entwicklung bei der Aufklärungsquote. Wir führen diese Entwicklung auch darauf zurück, dass mehr Personal zur Verfügung steht und damit die Präsenz im Einsatz gesteigert werden konnte.“
Für den Ostkreis insgesamt wurden im Jahr 2025 1.504 Straftaten registriert (2024: 1.589). Die Zahl der geklärten Fälle stieg von 884 auf 951. Damit erhöhte sich die Aufklärungsquote von 55,6 Prozent auf 63,2 Prozent.
In Seligenstadt sank die Zahl der Fälle von 884 auf 747; die Aufklärungsquote stieg um rund 12 Prozent von 52,4 auf 64,1 Prozent. In Hainburg nahm die Zahl der Fälle von 449 auf 497 zu, während sich die Aufklärungsquote leicht von 59,0 Prozent auf 60,2 Prozent verbesserte. In Mainhausen blieb die Gesamtzahl nahezu konstant (2024: 256, 2025: 260), zugleich stieg die Aufklärungsquote von 60,9 Prozent auf 66,5 Prozent.
Im Fokus standen neben der Eigentumskriminalität, die insbesondere in Hainburg eine Herausforderung bleibt, auch der Anstieg von Trickbetrug sowie Sachbeschädigungen, darunter vor allem an Kraftfahrzeugen – mutmaßlich mit hoher Dunkelziffer.
Einigkeit herrschte darin, dass Sicherheit eine dauerhafte Aufgabe bleibt, die auch künftig durch abgestimmtes Handeln von Polizei und weiteren Akteuren unterstützt werden soll.
Bürgermeister Frank Simon ergänzte: „Die Neuaufstellung der Polizeistation Seligenstadt mit einer nun höheren Personalausstattung ist auch vor Ort deutlich wahrnehmbar. Streifenwagen sind regelmäßig im Ortsbild präsent und tragen damit zu mehr Sicherheit in der Gemeinde bei. Besonders erfreulich ist auch die damit einhergehende verbesserte Aufklärungsquote. Hier macht sich unter anderem auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Gemeinde bemerkbar.”
